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Never Die Alone

Die Verfilmung des Kultromans

Never Die Alone, Kino, Kinoprorgamm, München Filme, in denen ein Toter sein Leben noch einmal Revue passieren lässt, sind meistens gut. Von „Sunset Boulevard“ bis „American Beauty“ reichen die bestätigenden Beispiele. „Never Die Alone“ ist nun jedoch der Gegenbeweis. In Ernest Dickersons Verfilmung des gleichnamigen Kultromans von Donald Goines liegt der Held zwar auch zu Beginn in der Gosse, aber es interessiert einen bis zum Ende nicht wirklich, wie er eigentlich dorthin gekommen ist. King David, ein mittelmäßiger Drogendealer, kehrt in seine Heimatstadt zurück. Er will ein neues Leben anfangen, ehrenwert und rechtschaffen. Doch dazu kommt es nicht mehr, denn der King (gespielt von Rapper DMX) gerät in ein Scharmützel rivalisierender Gangs, die er alle austricksen wollte. Bevor er aber endgültig die Englein singen hört, übergibt er dem unbedarften Reporter Paul (David Arquette), der zufällig des Weges kommt, eine Kassette. Auf die hat King David vorher sein Leben diktiert. Paul hört das Band ab, und in Rückblenden erzählt Dickerson nun dessen Story über das Leben und Sterben im Drogensumpf.

Never Die Alone, Kino, Kinoprorgamm, München Goines, der bis heute als der meistgelesene schwarze Autor seiner Generation gilt, hat „Never Die Alone“ in den Sechziger Jahren im Gefängnis verfasst. 1974, nach seiner Entlassung, wurde er ermordet. Vielleicht hätte sich Dickerson darauf konzentrieren sollen, die bewegte Vita des Autors nachzuerzählen. So aber müht er sich mit dem vielschichtigen, in zahlreiche Nebenhandlungsstränge verzweigten Roman ab – und scheitert. Ein Film Noir sollte es werden. Das sieht man jeder Einstellung an, die Dickerson findet, um das Leben seines Protagonisten zu bebildern. Alles spielt sich grundsätzlich nachts ab, wahlweise darf’s mal eine düstere Kaschemme sein. Dass zu einem passablen Film Noir aber mehr gehört als ein paar Gangster mit Knarren in der Hand und einige schlecht ausgeleuchtete Schauplätze, beispielsweise ein roter Faden, hat Dickerson offensichtlich übersehen. Der frühere Kameramann von Spike Lee konzentriert sich zu sehr aufs Ambiente – so bleiben Spannung und Logik in diesem Teufelskreis von Gewalt, Drogen und Verbrechen irgendwann einfach auf der Strecke.

kinostart: 26. august 2004

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leider ein misslungener versuch aus dem recht kultigen buch einen spannenden film zu machen!

sys-co sagt: e-bert sagt:

der film ist nur durchschnittlich und es gibt einfach bessere beispiele der thematik!




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