Ein Schwein rennt durch ein Luxushotel. Platzt in eine Partygesellschaft voller Filmstars. Schreie. Kieksende Frauenstimmen. Blitzlichter. Im Schlepptau des Ferkels versuchte der britische Klatschreporter Sidney Young (Simon Pegg), auf eine nur den VIPs vorbehaltene Feier zu gelangen. Der Plan geht schief, und am nächsten Morgen hat Sidney wieder einmal den Spott der Kollegen zu ertragen. So geht das tagaus, tagein, und während man sich als Zuschauer gedanklich schon auf eine Komödie auf niedrigem Humorniveau, voller Klamauk und Gags unterhalb der Gürtellinie einstellt, gewinnt der flott erzählte Schenkelklopfer 'New York für Anfänger' plötzlich an Fahrt und Substanz. Denn Sidney, in England der schlagfertige Trottel vom Dienst, erhält einen Anruf von Clayton Harding (Jeff Bridges), dem Chefredakteur der US-Klatschzeitgeistbibel 'Sharps'. Doch jenseits des großen Teichs scheint sich das unselige Spiel zu wiederholen: Sidney gilt schnell als untalentierter Hanswurst der Redaktion. Bis auf Aniston (Kirsten Dunst) scheint niemand seinen Humor zu verstehen, und die Schönheiten der Nacht (Megan Fox) nehmen ihn gar nicht wahr.
Das Etikett des Spielfilms, der auf den Erinnerungen des britischen Schriftstellers und Ex-Vanity Fair-Redakteurs Toby Young basiert, lautet zwar 'Romantische Komödie'. Doch glücklicherweise halten sich die vorhersehbaren Herzensangelegenheiten in einem akzeptablen Rahmen. Stattdessen konzentrierte sich Regisseur Robert Weide auf das schier unerschöpfliche komische Potential seines Hauptdarstellers. Pegg, der schon in dem bereits zum Kult avancierten 'Shaun of the Dead' brillierte, verleiht diesem journalistischen Don Quichote genau die richtige Portion Humor, versehen mit einer kleinen Prise Sarkasmus.