Eine US-amerikanische Firma gliedert ihr Call-Center aus - nach Indien, das ist billiger. Der Angestellte Todd Anderson wird mitgeschickt, um die Inder einzuarbeiten. Erst erlebt Todd einen Kulturschock, dann gewöhnt er sich an die fremden Sitten. Irgendwann findet er Gefallen an ihnen und schließlich verliebt er sich in eine der indischen Call-Center-Mitarbeiterinnen. Globalisierung und Outsourcing, Kostensenkung um jeden Preis und ein immer schneller um die Welt kreisender Turbo-Kapitalismus - das alles böte genug Stoff für bitteren Humor.
In der Tat entdeckt die besagte Firma irgendwann China - noch billiger als Indien. Hier scheint durch, was aus diesem Film hätte werden können: eine böse Satire. Stattdessen aber mündet das kritische Thema lediglich in eine banale romantische Komödie, geschmückt mit abgenutzten Ethno-Klischees. Unter dem bunten Multikulti-Mantel aber lässt der Film fragwürdige Wirtschaftsweisen unangetastet. Das Call-Center in Indien startet durch, als die Firma die Mitarbeiter mit Plastik-Kitsch motiviert und belohnt. Der Film präsentiert uns das als Lösung, nicht als Ironie.