Party Animals
Nicht noch ein...
Der amerikanische High-School-Film hatte früher nur ein Thema, das von
"Pretty in Pink" bis "Eine
wie keine" mäßig phantasievoll variiert wurde: Junge sucht und findet
passendes Mädchen (oder
umgekehrt). Nach dem Überraschungserfolg des Filmchens "American Pie" vor
zwei Jahren erfuhr
allerdings das Genre des High-School-Films eine neue, zotige Variante, die
an zu Recht in der
Versenkung verschwundene Machwerke wie "Porkys" oder "Eis am Stiel" gemahnt:
Im Mittelpunkt
stehen hier die schwer vom Hormondruck geplagten Jungs, deren einziges Ziel
der Verlust der
Unschuld ist und deren Lebenssinn sich in brachialen Balzritualen erschöpft.
Anzügliche Bödeleien,
sexuelle Peinlichkeiten mit Massageölen und anderen Substanzen sowie scharfe
Kurven in knapper
Wäsche dienen als einzige Orientierungshilfe im Handlungsverlauf und bilden
stets quasi den roten
Faden der Geschichte.
Das trifft alles auch auf "Party Animals" von Walt Becker zu. Dennoch ist
Beckers Anspruch als
ehrenwert zu bezeichnen, seine routiniert abgespulten Kalauer und
Sexspäßchen mit ein wenig
Story zu versehen. So geht es also um den ewigen Studenten Van Wilder,
gespielt von
Seifenopern-Held Ryan Reynolds, der den Campus seiner Universität nicht
verlassen will. Da steckt
natürlich eine schwierige Vater-Sohn-Beziehung und die Angst vorm
Erwachsenwerden dahinter,
und es braucht den Auftritt einer bezaubernden Blondine im Bikini-Oberteil,
damit aus dem
Partykönig ein vollwertiges Mitglied der Leistungsgesellschaft werden kann.
Der Rest sind Jungs in
Frauenkleidern und Hunde-Sperma in Windbeuteln. Man muß sich in Filmen wie
"American Pie" oder
"Tomcats" schon arg amüsiert haben, um "Party Animals" komisch finden zu
können aber das
waren laut Kinobesucherzahlen ja genügend.
infos über den film im internet: [ constantinfilm.de ]
kinostart: 25. juli 2002
[ Diese Filmkritik weiterempfehlen ]genre: Komödie
länge: 92 min
Original: Van Wilder
Darsteller:
Ryan Reynolds, Tara Reid, Tim Matheson,
Regie:
Walt Becker,
Drehuch:
Brent Goldberg, David Wagner,
Drehjahr: 2002 FSK: 12
Starttermin: [ Offizielle Website ]
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<ug>
nicht noch ein teenie-film! ich kann's nicht mehr sehen!
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zwar ist er nicht so gut wie "american pie", aber ich fand's witzig!
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