Poliezei
Alltag der Jugendschutzpolizei
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Das Leben ist ein langer, zäher Kampf. Mit Drogensucht, Alkoholmissbrauch, Brutalität, voller Qual und Leid und Inzucht. Und am Schluss gibt es kein Happy End, sondern einen bösen, gemeinen, überraschenden und ungerechten Tod. Diese Erfahrung müssen zumindest die Beamten der Pariser Jugendschutzpolizei jeden Tag machen. Eine kleine Gruppe von Frauen und Männern steht rund um die Uhr auf Abruf zum Einsatz bereit. Ihre Erfahrungen haben sie zu einer hermetisch abgeschlossenen Clique inmitten des großen Polizeiapparates werden lassen. Dieser Clique heftet sich eine Fotografin an die Fersen, begleitet sie bei ihren Einsätzen, in die Kantine und zum Feiern nach Dienstschluss.
So wie die Fotografin hat die Regisseurin Maïwenn (die auch den Part der Fotografin übernommen hat) für ihre Recherche eine Abteilung der Jugendschutzpolizei beobachtet. Ob es dabei zu einer Liebesgeschichte kam wie im Film, sei dahin gestellt. Überflüssig ist dieser Handlungsstrang allemal. Der Rest des dokumentarisch gehaltenen Spielfilms besticht durch seinen ungeschönten Realismus. Die in lose verknüpfte Szenen fragmentierte Handlung lässt sich erst nach und nach zusammensetzen. Wie bei der Polizeiarbeit ergeben einzelne Bausteine schließlich ein fertiges Bild. Doch das hervorragende Schauspielerensemble bringt die nötige Kraft auf, den Film zu einem großen Ganzen abzurunden
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[ Diese Filmkritik weiterempfehlen ]genre: Drama, Krimi
länge: 127 min
Original: Polisse
Darsteller:
Maiwenn Le Besco, Karin Viard, Joey Starr,
Regie:
Maiwenn Le Besco,
Drehuch:
Maiwenn Le Besco, Emmanuelle Bercot,
Drehjahr: 2011 FSK:
Starttermin: 27.10.2011 [ Offizielle Website ]
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