Requiem
Vom Teufel besessen
Die 21 Jahre alte Michaela (Sandra Hüller) verlässt in den frühen 70ern endlich, gegen den Willen ihrer Mutter, das streng katholische Haus ihrer Eltern in der tiefen schwäbischen Provinz, um in Tübingen zu studieren. Dort findet sie schnell Freunde und genießt das Studentenleben. Dennoch hat sie Schwierigkeiten, da sie schon lange an Epileptischen Anfällen und Wahnvorstellungen leidet. Sie fühlt sich vom Teufel besessen. Ein Priester sieht schließlich in einem Exorzismus die letzte Rettung für Michaela...
Nach dem 'Exorzismus der Emily Rose' ist 'Requiem' die deutsche Version des Themas. Der talentierte Regisseur Hans-Christian Schmid ('Crazy') hat aus der wahren Geschichte ein stimmiges und bewegendes Drama gemacht, das ganz ohne reißerische Szenen und Erklärungen auskommt. Vielmehr konzentriert er sich auf eine realistische Darstellung der Zwänge aus Familie, Tradition und Religion. Die Hauptdarstellerin, die eigentlich auf Theaterbühnen zu Hause ist, spielt ihre Rolle so überzeugend, dass sie auch in Berlin mit dem Silbernen Bären und in München mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Für Freunde des anspruchsvollen Kinos wahrer Begebenheiten ist dieser Film sehr empfehlenswert.
kinostart: 02. März 2006
[ Diese Filmkritik weiterempfehlen ]genre: Drama
länge: 92 min
Original: Requiem
Darsteller:
Sandra Hüller, Burghart Klaußner, Imogen Kogge,
Regie:
Hans-Christian Schmid,
Drehuch:
Bernd Lange,
Drehjahr: 2005 FSK: 12
Starttermin: 02.03.2006 [ Offizielle Website ]
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Eine großartige Verfilmung eines bewegenden Stoffs, der sehr nahe geht! Auch dank der großartigen Sandra Hüller!
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Sehr interessant und gut gemacht ist der Film allemal, aber mir war er einfach zu schlicht inszeniert!
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