Nach all den Turbulenzen der ersten beiden Teile, beginnt 'Shrek der Dritte' nicht minder temporeich. Der in einen Frosch zurückverwandelte King Harold, Shreks Schwiegervater, liegt im sterben und wünscht sich, dass Shrek und Fiona seine königliche Nachfolge übernehmen. Doch der Oger ist von dieser Idee wenig begeistert und will viel lieber in seinen Sumpf zurückkehren. Daher versucht er gemeinsam mit dem Esel und dem gestiefelten Kater den jungen, rebellischen Prinz Arthus zu finden, um ihn als König einzusetzen. Währenddessen hat Fiona im Königreich Weit-Weit-Weg allerhand zu tun, um zu verhindern, dass sich der hintertriebene Prinz Charming den Thron schnappt...
Nachdem bei den ersten beiden Teilen Andrew Adamson für die kreative Leitung verantwortlich war, übernahm diesmal Chris Miller das Ruder, der schon mit 'Madagaskar' einen Kassenschlager auf die Leinwand brachte. Zwar hat der dritte Teil etwas an Drive verloren, aber noch immer steht 'Shrek' für astreines Kinovergnügen für Groß und Klein. Wobei sehr junge Zuschauer durch die Flut an Details und Anspielungen etwas überfordert sein dürften. Technisch ist der Film selbstverständlich auch wieder perfekt inszeniert und bietet Animationsfans reichlich Sehenswertes.