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Super Size Me

Normal oder Maxi?

Super Size Me, Kino, Kinoprorgamm, München Im September 2002 klagen zwei krankhaft übergewichtige Mädchen gegen McDonalds. Doch die Amerikanerinnen verlieren den Prozess. Begründung: Es ließe sich nicht nachweisen, dass ihre Fettleibigkeit mit dem Essen des Konzerns in Verbindung stünde. Das sei schließlich gesund und nahrhaft. Morgan Spurlock, ein aufmüpfiger junger Dokumentarfilmer aus West Virginia, sah die Urteilsverkündung im Fernsehen – und die Idee für „Super Size Me“ war geboren. Denn wenn das Angebot von McDonalds so hochwertig ist, dann müsste man es doch auch ohne Nebenwirkungen jeden Tag essen können. Die Regeln für Spurlocks auf Video gebannten Selbstversuch waren simpel: Drei Mahlzeiten täglich. Einen Monat lang. Ausschließlich Speisen und Getränke, die bei McDonalds auf der Karte stehen. Aufessen ist Pflicht. Und wenn es die Mitarbeiter bei McDonalds anbieten, muss das so genannte „Super Size“-Menü gewählt werden. Eine Portion, die das hierzulande bekannte „Maxi-Menü“ an Pommes Frites-und-Cola-Menge noch weit übertrifft. Um das Experiment abzurunden, verzichtet er so weit wie möglich auf körperliche Bewegung.

Super Size Me, Kino, Kinoprorgamm, München Die Folgen sind verheerend, wie Spurlocks akribische Beobachtung beweist: Innerhalb von 30 Tagen hatte er 13 Kilo mehr auf den Rippen, Leberwerte zum Erschrecken sowie einen Cholesterinspiegel und Blutdruck, die seine behandelnden Ärzte in höchste Alarmbereitschaft versetzten. Der Regisseur und selbst ernannte Versuchshase wird von ständigen Kopfschmerzen geplagt und verfällt in schwere Depressionen – bis zum nächsten „Happy Meal“. Spurlocks streng chronologisch aufbereitete Dokumentation erklärt die verheerenden Auswirkungen des steten Fast-Food-Konsums so einfach wie plastisch. Vieles an seiner satirischen Low-Budget-Produktion erinnert an die Propagandafilme von Michael Moore: Auch Spurlock arbeitet viel mit Grafiken, schnellen Schnitten und bunten Farben. Alle Interviews, ärztlichen Untersuchungen und Selbstbeobachtungen werden zu einer grellen Collage zusammengeworfen, die den Zuschauer mit ihren geballten Fakten oft überrollt. Doch im Vergleich zu Moore versucht Spurlock nicht, sein Publikum zu manipulieren, und hinter den peppig aufgemachten Tabellen und eingestreuten Comics verbergen sich solide Argumente. So stichhaltige offenbar, dass McDonalds in den USA vor kurzem das „Super Size“-Menü aus dem Angebot nahm und gegen diverse Salate austauschte.

infos über den film im internet: [ super-size-me.de ]

kinostart: 15. juli 2004

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genre: Dokumentarfilm länge: 100 min Original: Super Size Me Darsteller: Super Size Me Regie: Morgan Spurlock, Super Size Me Drehuch: Morgan Spurlock, Drehjahr: 2004 FSK: oA Starttermin: Offizielle Website ]

wo läuft der film in münchen? [ Super Size Me im kinoprogramm ]

Bei amazon.de gibt's [ Soundtrack und Buch ] zum Film

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Mich hat der Stil sehr an Michael Moore erinnert! und das Fast-Food dick macht, ist doch nicht neu, oder?

sys-co sagt: e-bert sagt:

Tja, endlich mal einer den den Amis und auch uns zeigt, dass es so nicht weiter geht! Nur wer kauft dann die Fitnessgeräte aus dem Fernsehen?




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