Urban Explorer
Berlins dunkle Seite
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Berlin ist in. Jugendliche aus aller Welt erobern die Party-Hauptstadt Deutschlands. Für die ganz Abgebrühten organisiert eine Agentur Spaziergänge durch die Berliner Unterwelt, durch still gelegte U-Bahn-Schächte und Bunkeranlagen aus Adolfs Zeiten. Vier so genannte 'Urban Explorer' machen sich in diesem Horrorfilm aus Deutschland auf, verbotene Bereiche des Berliner Nachtlebens auszuloten. Der Reiseleiter nennt sich Dante (Max Riemelt), und damit deutet Regisseur Andy Fetscher schon an, dass der bunt zusammen gewürfelten Truppe ein echter Höllentrip bevorsteht.
Denn die Tour unter Tage gerät zur Katastrophe, als sich Dante schwer verletzt und die Gruppe verstört nach Hilfe sucht. Dabei stoßen sie auf einen seltsamen Kerl, der früher als DDR-Grenzer die Schleichpfade durch die Kanalisation Berlins zu kontrollieren hatte.
Man sieht 'Urban Explorer' oft an, dass Fetscher und sein Team kein allzu üppiges Budget zur Verfügung hatten. Dennoch ist es ihm gelungen, seine ausgefallenen Drehorte stets angemessen zu präsentieren und geschickt eine solide Spannung aufzubauen. Die klaustrophobische Atmosphäre in den Katakomben, das sanften Grusel verströmende Ambiente ist konsequent durchgehalten. Auch sonst erfüllt Fetscher alle Erfordernisse des Genres. Dass die Darsteller nicht alle Oscarverdächtig spielen, lässt sich verschmerzen.
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[ Diese Filmkritik weiterempfehlen ]genre: Horror, Thriller
länge: 95 min
Original: Urban Explorer
Darsteller:
Nick Eversman, Klaus Stiglmeier, Max Riemelt,
Regie:
Andy Fetscher,
Drehuch:
Martin Thau,
Drehjahr: 2011 FSK: 18
Starttermin: 20.10.2011 [ Offizielle Website ]
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