Ein wahres Star-Schaulaufen hat Garry Marshall da veranstaltet. Der Regisseur, seit 'Pretty Woman' völlig zu Recht der ungekrönte König aller romantischen Komödien, fährt in seinem charmanten Liebesreigen alles auf, was derzeit in Hollywood Rang und Namen hat: Von Julia Roberts über Jennifer Garner, Anne Hathaway und Jessica Biel bis Kathy Bates und Shirley MacLaine, von Jamie Foxx über Ashton Kutcher und Patrick Dempsey bis Bradley Cooper und Hector Elizondo.
Im Zentrum der innerhalb von 24 Stunden des Valentinstages spielenden Geschichte steht der Blumenhändler Reed (Kutcher) aus Los Angeles, der am Morgen seiner Freundin einen Heiratsantrag macht. Dass die eher verhalten reagiert, bemerkt er nicht, schließlich ist Valentinstag, der Tag, den nur Floristen und Pralinenbäcker erfunden haben können. Reeds beste Freundin Julia (Garner) will ihren angeblich geschiedenen Freund in San Francisco überraschen. Ein Grundschüler schwärmt für seine Lehrerin, und die Soldatin Kate (Roberts) fliegt für nur sieben Stunden Aufenthalt aus dem Irak ein. Es sind sehr viele kleine Episoden, die Marshall erzählt, und angesichts der Personenfülle dauert es ein wenig, ehe man sich in 'Valentintag' eingefunden hat. Doch Marshall hat genügend Erfahrung, um allen seinen Pärchen zu einem glücklichen Ende zu verhelfen. Das sieht, und das macht 'Valentinstag' so überraschend, allerdings mitunter ganz anders aus, als man es aus Filmen dieses Genres kennt. Marshalls 'Valentinstag' ist keine Revolution, aber eine hervorragend gespielte, herzerfrischende Romanze, im tristen Februar genau die richtige Dosis rosarote Zuckerwatte.