Weil es dich gibt
Liebe in Zeiten der Cholera
Weil es dich gibt
Sara (Kate Beckinsale) und Jonathan (John Cusack) begegnen sich im
Weihnachtstrubel im New
Yorker Nobelkaufhaus Blommingdale´s. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch
statt wie normale
Menschen Telefonnummern auszutauschen, will Sara unbedingt das Schicksal
bemühen: Jonathan
schreibt Namen und Adresse auf einen Zehn-Dollar-Schein, der sofort
ausgegeben wird, und Sara
pinselt ihre Anschrift in eine Ausgabe von Gabriel Garcia Marquez´ Roman
"Liebe in den Zeiten der
Cholera", die in einem Antiquariat ausliegt. Finden die Objekte wieder
zurück in ihre Hände, ist es
ein sicheres Zeichen dafür, dass sie beide zusammengehören.
Zehn Jahre später steht die Therapeutin Sara kurz vor der Hochzeit mit einem
eitlen
New-Age-Musiker, Jonathan ist mit einer reichen Society-Mieze verlobt. Doch
welch Wunder, beide
denken noch immer an ihre Begegnung und da die zwei dies als Wink des
Schicksals verstehen,
beginnt Sara wiederum mit der Suche nach dem großen Unbekannten, und auch
Jonathan
durchforstet noch einmal sämtliche Buchläden der Stadt nach der "Liebe in
den Zeiten der Cholera".
Während jedoch Garcia Marquez´ Liebespaar ein halbes Jahrhundert braucht, um
wieder
zusammenzufinden, ist Peter Chelsoms harmloser Film "Weil es dich gibt"
natürlich von vorneherein
auf ein baldiges und zünftiges Happy End ausgerichtet. Dementsprechend
rasant wenn nicht gar
hastig ist das Tempo, das Chelsom nach seiner etwas lang geratenen
Exposition vorlegt. Wie in
dem vom Grundtenor sehr ähnlichen Nora Ephron-Machwerk "E-Mail für dich"
werden sämtliche
pittoresken touristischen Sehenswürdigkeiten New Yorks abgearbeitet:
Eislaufen im Central Park,
vom Waldorf Astoria zu den Chelsea Piers Chelsom bietet hier noch einmal
für den Nostalgiker
den durch nichts getrübten Blick auf die Schönheiten New Yorks nur das
World Trade Center
wurde nachträglich schnell aus sämtlichen Szenen herausgeschnitten.
Alles in allem eine warmherzige, gut gespielte und amüsante Romanze im Stile
von "Schlaflos in
Seattle", jedoch mit fragwürdiger Moral und einem erschlagend betulichen
Klangteppich.
infos über den film im internet: [ weilesdichgibt.de ]
kinostart: 29. november 2001
[ Diese Filmkritik weiterempfehlen ]genre: Komödie, Liebesfilm
länge: 85 min
Original: Serendipity
Darsteller:
John Cusack, Kate Beckinsale, Molly Shannon,
Regie:
Peter Chelsom,
Drehuch:
Marc Klein,
Drehjahr: 2001 FSK: oA
Starttermin: [ Offizielle Website ]
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<pg>
eine klassische liebesgschichte eben! nett für die weihnachtszeit!
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solche storys sind einfach nix für mich! aber Kate Beckinsale sieht schon gut aus!
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