Wunderkinder
Hochbegabte Musiker
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Abrascha, Larissa und Hanna sind Freunde. Sie musizieren gerne miteinander und benehmen sich auch sonst wie gewöhnliche Zehnjährige. Doch im Jahr 1941, in der von den Deutschen besetzten Ukraine, ist nichts gewöhnlich. Schon gar nicht, wenn zwei Kinder jüdisch sind und Hanna die Tochter eines aus Deutschland zugezogenen Fabrikanten.
Marcus O. Rosenmüller, der mit 'Der Taucher im Wald' ein beachtliches Spielfilmdebüt vorlegte, seitdem aber überwiegend fürs Fernsehen arbeitete, hat mit 'Wunderkinder' einen aufwändigen Kinofilm inszeniert. Konsequent aus kindlicher Sicht beschreibt 'Wunderkinder', wie der Krieg immer brutaler in das Leben der Freunde eindringt und sie schließlich gewaltsam auseinander reißt. Dabei bemüht sich Rosenmüller sichtlich um eine sorgfältig konturierte und klischeefreie Darstellung, auch wenn ihm dies nicht durchweg gelingt. Dank der großartigen Darsteller, allen voran Konstantin Wecker als vielschichtig charakterisierter SS-Mann, kann man derlei Schwächen aber problemlos übersehen.
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[ Diese Filmkritik weiterempfehlen ]genre: Drama
länge: 100 min
Original: Wunderkinder
Darsteller:
Kai Wiesinger, Elen Koleva, Catherine Flemming,
Regie:
Marcus O. Rosenmüller,
Drehuch:
Stephen Glantz, Marcus O. Rosenmüller, Rolf Schübel,
Drehjahr: 2011 FSK: 12
Starttermin: 06.10.2011 [ Offizielle Website ]
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