Isarfeste & Grillen an der Isar
Richtig feiern!
Das Grillen an der Isar ist nur in bestimmten Bereichen, den Grillzonen erlaubt: Von 100 Meter nach der Brudermühlbrücke über den Flaucher an bis zur südlichen Stadtgrenze in Höhe der Menterschwaige und auf vier ausgeschilderten Bereichen auf der Isarinsel in Oberföhring (Höhe U-Bahn-Station 'Alte Heide').
Doch ehe man jetzt freudestrahlend mit Holzkohle, Bierbank, Kotelett und 10 Freunden in den Grill-Feierabend stürmt schreien wir 'Halt!'. Denn es gibt ein großes 'Aber' das hinter dem 'Ja' der Stadt München steht. Es gibt ja auch Anwohner, zum Beispiel, die nicht jeden Abend das Grillaroma der Feiernden im Schlafzimmer haben wollen. Die städtischen Regelmacher haben also ordentlich die Köpfe qualmen lassen, damit der Grillqualm in Grenzen gehalten wird und auch sonst die Natur nicht zu Schaden kommt. Dies so explizit, dass man fast schon von einer 'Grillanleitung' sprechen könnte, die es unbedingt einzuhalten gilt, wenn man von gewissen Ordnungskräften (der Grillpolizei 'GriPo') keinen Platzverweis bekommen möchte oder gar zur Kasse gebeten werden will.
Grillen an der Isar macht Spaß selbst wenn man nach manchen Regeln tanzt - und zwar genau so: Mit einem handelsüblichen Grill grillt man auf Holzkohle oder mit Gas. Was man nicht entfachen darf, sind Lagerfeuer! Und erst recht nicht mit frischem Holz aus der Natur! Das ist zum einen verboten, weil man in der Stadt meint, dass man die Vegetation schützen sollte und zum anderen schlichtweg wegen der Brandgefahr. Deshalb soll man auch die handelsüblichen Grills mindestens 10 Meter entfernt von Grünflächen auf Kiesboden stellen.
Organisierte Partys un Isarfeste sind generell verboten und würden auch garantiert entdeckt, also gleich lieber sein lassen. Was man nicht sein lassen sollte, nach seinem kleinen, familiären Grill-Event ist das Zusammensuchen sämtlichen Mülls, sämtlicher Scherben, Kippenstummeln, oder sonstiger Reste, auf die ein kleines, barfuß-laufendes Kind treten könnte. Das verstünde sich von selbst? Anscheinend nicht: Die Stadt München zahlt einen haufen Geld für die Reinigung des Isarufers und des Flaucher. Und dieses Geld könnte sicher besser ausgegeben werden.
Zusätzlich zu den Grillzonen an der Isar darf auch in einigen Parks und an Badeseen im Stadtgebiet an bestimmten Stellen gerillt werden. Z.B. im Westpark, im Ostpark, im Hischgarten, am Fansaneriesee, am Feldmochinger See, am Langwieder See und am Lerchenauer See!
Eine genaue Übersicht aller Grillzonen findet ihr bei der [ Stadt München ]
Bleibt nur noch zu hoffen, dass das Wetter mitspielt!
<Bettina A. Schmidt / pg>
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