Rockstar Games – GTA Vice City
Mit Hawaii-Hemd, Knarre und Ferrari
Mit vielen neuen Features treibt unser Held In Vice City der 80er Jahre, im sonnigen Süden Floridas, erneut sein Unwesen, um in der Unterweltrangliste aufzusteigen. Bei der Fortsetzung handelt es sich allerdings um kein Add on, sondern um ein eigenständiges Game, das seinen Vorgänger noch toppt.
Frisch aus dem Knast entlassen, geht auch schon der erste Job schief. Also was tun, um als aufstrebender Krimineller in Vice City Fuß zu fassen? Ok, man bahnt sich seine ersten Kontakte an, erledigt kleinere Aufträge und lässt sich in einem schäbigen Hotelzimmer nieder. Schnell macht man sich einen Namen und gelangt an die größeren Jobs, die auch mehr Geld mit sich bringen. Während man zuerst für seine Auftrageber arbeitet, werden diese anschließend aus dem Weg geräumt, um selbst die kriminellen Fäden in die Hand zu nehmen. Doch bis dahin steht ein langer, rasanter, actionreicher und mit 80er Jahre Hits untermalter Spielweg bevor.
Geld regiert die Welt und auch Kohle spielt, im Gegensatz zum Vorgänger, in Vice City eine bedeutendere Rolle: Man kann sich damit Clubs, Villen und andere Immobilien kaufen. Neben Prestigeobjekten dienen diese Gebäude als zusätzliche Speicherorte. Außerdem muss man einige davon besitzen, um es in dieser Stadt zum „Paten“ zu bringen. Neu sind auch diverse Vehikel wie zum.Beispiel diverse Motorräder, vom Roller bis zum Straßenrenner, die sich besonders gut für Verfolgungsjagden in engen Gassen eignen. Hier bieter sich sogar, im Gegensatz zum Auto, die Möglichkeit, seine Kontrahenten während der Fahrt unter Beschuss zu nehmen. Diese und viele andere Innovationen krönen das Spiel zum Kultobjekt, ganz zu schweigen von den variantenreichen Radiosendern im Spiel, die einen 80er Jahre Hit nach dem anderen aus den Autolautsprecherboxen erdröhnen lassen.
Eigene Meinung: GTA 3 gehörte bereits zu meinen Lieblingsspielen. Im Gegensatz zu Vorgänger fühlte ich mich in Vice City seit der ersten Spielminute heimisch: Traumwägen, leichtbekleidete Menschen, Sommer, Sonne, Strand und Meer – das ist schon die halbe Miete für ein Sommerloch-Spiel. Einziges Manko: die Helikoptersteuerung und den nicht überarbeitenden Zielmodus – ansonsonsten bleibt nur noch zu sagen: Radio an, 80er Sound aufgedreht, einen schnellen Schlitten geklaut, das Gaspedal durchgetreten und die Waffen durchgeldaden, Howdy...
Wann: bereits erhältlich
Wo: Amazon [ hier ]
Preis: € 42,99
<richard kehl - sky talents>
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