Musikl@den Internet
Guter Sound für wenig Geld
alles begann im jahre 1987. damals machte man sich am fraunhoferinstitut
für integrierte schaltungen [ iis.fhg.de ]
und an der uni erlangen zum ersten mal gedanken, ein verfahren zu
entwickeln, um digitale audiodaten zu senden. der algorithmus wurde
mit der zeit immer weiter verfeinert und es entstand ein komprimierungsverfahren,
das es heute ermöglicht, sound in cd-qualität zu speichern,
aber die filegröße um ein zwölffaches zu veringern.
geht man mit der qualität noch weiter nach unten, kann man
alles auf ein 96stel runterkürzen (telephon-standard).
mit dieser technik wurde es plötzlich möglich, ganze
songs kreuz und quer über den erdball zu verschicken oder in
wenigen minuten runterzuladen. ein schwerer schlag für die
plattenindustrie, denn jeder kann mit einem durchschnittlichen heim-pc
seine musik herunterladen und am besten gleich auf cd-brennen. die
urheberrechte sind nur sehr schwer zu wahren. nur für den privaten
gebrauch darf man kopien erstellen, der weiterverkauf oder die öffentliche
vorführung etc. sind strafbar. komplizierter ist es bei anbietern
solcher songs: in deutschland ist das grundsätzlich verboten!
in anderen ländern, kann es jedoch sein, das kein urheberrecht
gilt. dort kann man nun beliebig viele cds auf dem server bunkern
und sich über rege zugriffe aus der ganzen welt freuen. eine
katastophe für die musikbranche.
doch es gibt auch ganz legale angebote, die entweder kostenlos
"freie" mp3s anbieten oder
gegen gebühr auch alle anderen stücke bzw. cds. dazu gehören
z.b. seiten wie [ callasong.de ],
[ mp3.de ]
oder [ peoplesound.de ].
gratis sind jedoch nur angebote von newcomerbands und talenten,
die so versuchen, ihren bekanntheitsgrad zu steigern.
wer nach bestimmten song sucht, sollte besser direkt zu einer mp3-suchmaschine
surfen, wie z.b. [ immedia.de ]
in deutschland. bei [ mp3now.com ]
gibt's außerdem eine gute übersicht über internationale
suchmaschinen. auch wer im mp3-angebot von [ altavista.com ]
sucht, wird meist fündig.
doch leider funktionieren die links oft nicht, und man muß erst bis zu
zehn fehlversuche starten, bis es dann endlich klappt. wer diesem problem aus
dem weg gehen will, der besorgt sich den napster (nicht: nepster, nebster, napstar,
nepstar oder gar nebstar) bei [ zdnet.de ].
mit diesem kleinen kostenlosen programm, daß in wenigen minuten runtergeladen
ist, wird man teil einer mp3-community. die über
60 millionen mitglieder dieser gemeinschaft geben auf ihrer festplatte songs zum
download frei und können auf den rechnern anderer songs finden und herunterziehen.
hierbei sollte man jedoch unbedingt auf urheberrechte achten! sonst könnte
das ärger geben! grin!
wer mehr wissen, was die reaktionen der plattenindustrie betrifft,
und was illegal ist, informiert sich am besten direkt bei der [ gema.de ].
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