Gut, daß wir verglichen haben!
deutschland ist ein high-tech-land. wir bauen schnelle, zuverlässige
autos, basteln an magnetschwebebahnen, schießen tolle kommunikationssatelliten
ins all und forschen an kernfusion und genetik herum. in sachen
internet leben wir allerdings noch in der steinzeit! wirklich günstige
angebote, um auch für längere zeit am stück
online zubleiben, gibt es bisher noch nicht. immer hat man im hinterkopf:
ich bin schon zu lange drin, das wird zu teuer.
ein gefühl, das in anderen ländern bereits ausgestorben
ist. flatrate heißt das zauberwort. ein fester monatspreis,
ohne weitere kosten. surfen solange man will ohne schlechtes gewissen.
in unserem kleinen nachbarland österreich ist das in vielen
städten schon lange möglich. teleweb bietet für umgerechnet
ca. dm 85 pro monat einen 24h-anschluß
über das fernsehkabel, der außerdem fast 10mal (!!) so
schnell ist wie das technisch überholte isdn der telekom.
"internet zum festpreis", warb letztens aol, "dm
9.90 im monat"! eine flatrate? weit gefehlt! im kleingedruckten
liest man von 3,9 pf minutenpreisen und sogar 6 pf pro einwahl.
kurz darauf konterte t-online: 2 pf pro minute. ein sensationelles
angebot, das kaum zu toppen ist. doch auch hier: ein
haken. die größte deutsche telefongesellschaft
verlangt zusätzlich noch mindestens 3pf. telefongebühren
und dm 8 grundgebühr. drei plus zwei macht fünf, ist also
teuer.
kleine anbieter sind deutlich günstiger und liefern sich
untereinander einen erbitterten preiskampf, der aber nur wenig einfluß
auf die großen provider hat. die investieren ihr geld lieber
in aufwendige werbekampagnen. so können
sie die unerfahrenen neukunden für sich gewinnen, und ihnen
auch noch vorgaukeln, ein schnäppchen gemacht zu haben. viele
kunden haben schlichtweg angst davor, nachträglich den provider
zu wechseln. sie fürchten aufwendige umstellungen, schwierigere
bedienung und schlechtere verbindungen.
auch das ist ein irrglaube, denn die meisten "kleinen"
sind kaum ausgelastet und bieten höhere
geschwindigkeiten über die angemieteten telekomleitungen.
auch die bedienung ändert sich nicht, da browser wie netscape
und internetexplorer nichts mit den anbieter zu tun haben. aol bietet
den kunden zwar einen eigenen browser, der aber wenig zu empfehlen
ist. er ist eigentlich ein billiger abklatsch einer veralteten explorer-version,
die nachträglich optisch aufgepeppt wurde.
doch es gibt auch schon flatrates
bei uns, die allerdings noch bei ca. dm 250 im monat liegen und
sich nur für echte freaks lohnen. für den ottonormaluser
gibt es pauschalpreise wie z.b. von naked-eye.
dort kann man für dm 40 30 freistunden kaufen (oder für
dm 100 100h). das rechnet sich, vor allem, da die minute nach überschreitung
dieses limits bei nur 3,5 pf liegt. um sich genauer zu informieren,
lohnt sich ein besuch beim ok-team unter [ www.onlinekosten.de
]. <pg>
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