Bob Beaman
Vote for Music
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Ende 2010 haben die Macher des [ Ed Moses ] endlich eine neue Location eröffnet. David Muallem, Steffen Werner, Christoph Hanke, Sascha Arnold, Andreas Gilg und Niels Jäger bereichern nach dem großen Erfolg ihrer Bar an der Prinzregentenstraße nun die Münchner Clublandschaft. Wieder ist der Laden nach einem amerikanischem Leichtathleten benannt: Bob Beamon - dass der Mann seit 1968 den Olympischen Rekord im Weitsprung hält, tut aber nichts zur Sache. Für das Design des Clubs an der Gabelsbergerstraße galt die Devise 'Form follows Function'. So wurde der gesamte Club mit dunklem Seekieferholz verkleidet, dass einerseits für eine angenehme Atmosphäre sorgt und gleichzeitig für den optimalen Sound.
Der steht im Bob Beaman auch ganz im Vordergrund: Mit viel Aufwand wurde eine Martin-Soundanlage verbaut, die den Club optimal beschallt. Auf der Tanzfläche treiben die Beats und die leuchtende Decke und an der Bar kann man sich durchaus unterhalten. Dank der guten House- und Electro-Bookings, die hier jedes Wochenende eine Selbstverständlichkeit sind, spielt der Club von Beginn an in der Oberliga mit. Und auch Funk'n'Soul soll hier einen Platz finden. Doch wer hätte von den Ed-Moses-Machern etwas anders erwartet. Wie dort drängt sich auch bei Bob Beaman immer eine Schlange vor der Tür und der Bob-Beaman-Club ist bestens besucht. Wer in München zur innovativen Clubszene gehören will, muss hier vorbeischaun. Doch für Freunde aufwendiger Innenarchitektur kommen hier nicht auf ihre Kosten - hier geht es um die Musik - ganz getreu dem Motto des Clubs: 'Vote for Music!'
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