Edgar Gröber und Boris Konopka haben an dieser Stelle 2002 bereits das riesige 4004 eröffnet. 2007 wurde dann das Rockstudio abgetrennt, aber der neu entstandene m-park hatte noch immer 3000 qm zum feiern. 2009 verkauften die beiden Betreiber dann den Club und danach es ging bergab. Schließlich mussten die Nachfolger Ende 2010 Insolvenz anmelden. Es wurde also Zeit, dass die beiden 4004-Gründer wieder einen Neuanfang wagen.
Die neuen Klangwelt ist zwar wieder eine typische Großraumdisko, doch mit dem alten m-Park hat sie nur noch wenig gemein. Angeblich wurden über eine halbe Million Euro in den Umbau gesteckt und so viel Kunstleder verarbeitet, dass es für ein Handballfeld reichen würde. Hat man den Eingangsbereich mit seinen vielen Kassen (Eintritt 5.- Euro) passiert, kommt man zuerst in das große Foyer, in dem an der gewaltigen mit Bambusrohren dekorierten 'Welcome-Bar' Drinks und Cocktails zu günstigen Preisen (4-8.- Euro) ausgeschenkt werden. Von dort aus, kann man alle drei verschiedenen Areas erreichen.
Im kleinen 'Tanzclub' laufen Schlager, NDW und Deutschrock, was zwar nicht unbedingt zum Tanzen, aber doch zum lauten Mitsingen anregt.
Im 'Gold Club' , der auch entsprechend gestylt ist, wird 'Black Music' gespielt. Hier kann man gleich an zwei Bars Drinks holen, in den Sitzecken chillen oder auf der untersten Ebene unter einem riesigen 'Leuchter' zu den Beats tanzen.
In der großen Main-Area laufen natürlich die aktuellen Clubhits. Laser und tausende LEDs sorgen auf der Tanzfläche für Effekte und Gogo-Tänzerinnen animieren das Partyvolk. An den Bars und in den Lounge-Ecken ist es etwas ruhiger, so dass man sich hier etwas erholen und sogar unterhalten kann. Zum Rauchen trifft man sich hier dann aber doch auf dem großen Balkon.
Alles in allem bietet die Klangwelt auf 3000 qm Platz für tausende Feierwütige, wie sie sich hier z.B. zur Eröffnung im Februar 2010 trafen. Die Infrastruktur für diese Mengen ist aber vorhanden: Parkplätze gibt es genug im Parkhaus, die Tram hält vor der Tür und ein Bus pendelt die ganze Nacht zwischen S-Bahn-Station und Disco.
So können die jungen Gäste, die auch häufig vom Umland anreisen, die Klangwelt bestens erreichen und haben es einfacher als in der Innenstadt.
Vorerst ist die Klangwelt aber nur Samstags geöffnet!
dabei wurden zuletzt folgende kommentare abgegeben:
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Munich-Clubber
kommentar:
Was hat sich geändert? Enttäuschenderweise wenig - und das nachdem der Laden schon zwei Mal in kürzester Zeit pleite ging. Die beiden großen Floors bedienen nach wie vor die Musikrichtungen Pop/Mainstream und Black/R'n'B. Neu ist der kleiner Floor mit rein deutschsprachiger Musik - Innovation sieht anders aus. Löblich ist die Rückkehr der großen Lounge in der man entspannt Gespräche führen kann und verhältnismäßig Ruhe findet. Erschreckend ist nach wie vor die Getränkekarte - Dass sich ein Münchner Klub erdreistet nur Becks in 0,33er Flaschen anzubieten, neben Franziskaner Weizen, ist eine Frechheit. Moderate Preise für diese Ekelplörre sucht man auch vergebens(3,00€). Die Aktion mit den Booten ist ebenfalls eine lächerliche Nummer, der Faktor je größer desto rentabler gilt hier nicht, im Gegenteil es lohnt nur das kleine Boot zu kaufen (0,5er Wodka) da man bei den größeren Angeboten spürbar draufzahlt. Insgesamt bleibt die Klangwelt die stumpfe Massenabfertigung ohne viel Charme. In einer großen Gruppe kann man hier aber durchaus Spaß finden und in der Lounge auch mal die neue Bekanntschaft kennenlernen.
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