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World of Barbie 45 Jahre Mythos einer Ankleidepuppe

Vom 7.10 - 7.11.04 findet in München im Forum am Deutschen Museum die Ausstellung World of Barbie statt.
Hier wird die Geschichte einer außergewöhnlichen Puppe vom Anfang bis heute aufgezeigt.Ihr Siegeszug begann am 9. März 1959, als Ruth Handler,Barbie in New York präsentierte. Seitdem ist Barbie nicht nur beste Freundin von Millionen kleiner Mädchen, sondern auch stets Spiegel ihrer Zeit gewesen.

In den 50er und 60er Jahren erscheint sie ganz im Bild einer eleganten Dame, im Stil von Doris Day oder Grace Kelly und durchbricht nur selten ihr ordentliches Erscheinungsbild, um sich auch mal als rockigen Elvisfan zu präsentieren. In den 70er Jahren ist Barbie natürlich Blumenkind, kann aber auch dem Chic einer Twiggy nicht wiederstehen. In dieser Zeit werden auch die Kritiken lauter, Moralwächter befürchten den Sittenverfall im Kinderzimmer, gutmeinende Frauenrechtler prangern eine falsche Vorbildfunktion für die Jugend an. Barbie kümmerte dies nicht und lächelt tapfer weiter. In den 80er Jahren sogar noch einnehmender, weil sie ab da auch Zähne zeigen durfte. Vielleicht zeigte sie diese auch, weil sie, sie ab da fester zusammenbeißen musste. Sport hielt Einzug in Barbies Welt, wie Millionen von Deutschen fand sie sich nun auf dem Tennisplatz oder im Fitnesscenter wieder. Abends zeigte sich Barbie dann im mondänen Stil von Denver und Dallas. In den 90ern hört Barbie Techno und geht auf Beachparties.

Heute hat sie neben ihrem eigenen Handy auch ein Laptop. Die Kritiker schreien immer noch und Fans können nicht genug kriegen. Die World of Barbie präsentiert über 1000 Barbies aus der ganzen Welt in einem chronologischen Ablauf und informiert dabei über die jeweilige Zeit und die, die sie geprägt haben.

Die Dame mit den beeindruckenden Maßen hat viele in ihren Bann gezogen, Modeschöpfer entwarfen für sie Kreationen, von denen auch einige auf der Ausstellung zu bewundern sich, Eltern verbrachten schlaflose Nächte, um Barbies Stadthaus rechtzeitig bis zum Weihnachtsmorgen aufzubauen, Sammler rennen sich die Füße wund um die authentischen Schuhe, den original Gürtel oder die richtige Schärpe zu finden und ein Ende ist nicht in Sicht. Auf der Ausstellung kann man auch ihre Filme ansehen, der Nußknacker, Rapunzel und Schwanensee werden alle zwei Stunden abwechselnd gezeigt. Exklusiv zur Deutschland-Premiere in München ist Barbie im einmaligen Couture-Dirndl von RENA LANGE im Original zu sehen, das Dirndl in Lebensgröße wird von der Designerin Sarah Kern getragen.

Als besonderer Glanzpunkt ist die Benefiz-Aktion zugunsten der SOS-Kinderdörfer hervorzuheben, bei der Prominente wie Sonia und Willy Bogner, Star-Coiffeur Wolfgang Lippert, Sarah Connor und 40 weitere ihre persönliche Barbie gestalten. Die Ergebnisse sind in München und während der folgenden Deutschlandtour zu betrachten und mit etwas Glück ab dem 9.10.2004 unter [ ebay.de/starsandcharity ] zu ersteigern. Der Erlös der Internetauktion geht zu 100% an die deutschen SOS-Kinderdörfer.

"Jetzt SOS-Pate werden" Prominente Botschafter der SOS-Kinderdörfer informieren über die Bedeutung der SOS-Patenschaften

Am 22. September fanden sich in München im Mandarin Oriental 14 Prominente Botschafter der deutschen SOS-Kinderdörfer ein, um die essentielle Wichtigkeit der SOS-Patenschaften deutlich zu machen.

Schauspielerin Cornelia Corba, Moderatorin Uschi Dämmrich von Luttitz, Hella und Laura Janson, Moderator Alexander Mazza, Designerin Lola Paltinger, sowie die Moderatorinnen Sibylle Weischenberg und Gundis Zámbó erzählten von ihrem Engagement als Botschafter der deutschen SOS-Kinderdörfer. Zum Auftakt der bundesweiten Patenwerbeaktion stellten die Prominenten Möglichkeiten vor SOS-Pate zu werden und informierten über Kosten und Besonderheiten der SOS-Patenschaften. Moderatorin Sabrina Staubitz und Model Gitta Saxx gingen mit gutem Beispiel voran, denn sind neben ihrer Botschaftertätigkeit nun auch "richtige" SOS-Patinnen geworden.
Auch Schauspieler Michael Mendl und Moderatorin Sabine Piller füllten noch vor Ort das Formular für eine SOS-Patenschaft aus.

Eine SOS Patenschaft hilft Kindern gezielt, sinnvoll und fortdauernd. Mit einem monatlichen Patenbeitrag von nur 26,- Euro pro Patenschaft für eines der 442 SOS-Kinderdörfer weltweit hilft der Pate, den Lebensunterhalt für ein Kind in "seinem" Kinderdorf mit zu bestreiten, bis es erwachsen ist, seine Berufsausbildung abgeschlossen hat und auf eigenen Beinen steht. Die Paten erhalten neben einer Patenurkunde, auch regelmäßige Informationen über das von ihnen geförderte SOS-Projekt, sowie jährlich eine Spendenbescheinigung, die steuerlich geltend gemacht werden kann.

Eine Patenschaft hilft nicht nur den Begünstigten. Eine, im Auftrag der SOS-Kinderdörfer von TNS EMNID durchgeführte, Studie im August 2003 ergab, dass Menschen, die eine SOS-Patenschaft übernommen haben, sich in allen Lebensbereichen zufriedener und glücklicher zeigten als die Befragten in der Bevölkerungsstichprobe. Auch erwiesen sie sich als aktiver und fühlten sich eher in der Lage etwas bewegen zu können, wenn sie sich engagieren, als die Gesamtbevölkerung.
In Deutschland haben sich schon viele Menschen und Firmen für diese Form des Engagements entschieden. Aber da die SOS-Einrichtungen ständig neue Kinder aufnehmen, brauchen diese Kinder auch die Unterstützung neuer Paten.

SOS-Kinderdorf startet Nothilfeprogramm in Pakistan

Während die Flüchtlingsströme der Afghanen in das benachbarte Pakistan anhalten, trifft SOS-Kinderdorf Pakistan in enger Zusammenarbeit mit lokalen UN-Vertretungen Maßnahmen für ein Nothilfeprogramm. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Hilfe für Kinder und Frauen gelegt.

erichten von SOS-Kinderdorf-Vertretern aus Islamabad und Peshawar zufolge werden angesichts des bevorstehenden Winters dringend Winterbekleidung und Schuhe benötigt. SOS-Kinderdorf beabsichtigt, in erster Linie Frauen und Kinder zu versorgen. In Zusammenarbeit mit lokalen NGOs leistet SOS-Kinderdorf medizinische Hilfe und wird ein temporäres medizinisches Zentrum einrichten, wo unterernährte und Not leidende Kinder - in Begleitung ihrer Eltern - behandelt werden können. Ferner steht SOS-Kinderdorf Pakistan in ständigem Kontakt mit dem World Food Programme für den Fall, dass Unterstützung bei der Verteilung von Nahrungsmitteln benötigt wird.

Neben der Versorgung mit den dringendst benötigten Hilfsgütern, konzentriert sich SOS-Kinderdorf Pakistan darauf, in Zusammenarbeit mit UNICEF Lehrmaterial zur Verfügung zu stellen und Lehrer anzustellen, um einen Basisunterricht für die Flüchtlingskinder zu gewährleisten. Pläne für die Errichtung von sicheren Spielplätzen für Kinder in den Flüchtlingslagern sind in Ausarbeitung. Diese Spielplätze sollen den Kindern einen Hauch von Normalität angesichts der verheerenden Situation, die schwere Folgen für ihre seelische Gesundheit haben kann, geben.

Basierend auf der Erfahrung der familiennahen Betreuung für Waisenkinder wird SOS-Kinderdorf auch Einrichtungen für Kinder, die alleine sind, zur Verfügung stellen. Frauen, die die drei in Afghanistan gesprochenen Sprachen Darrie, Persian and Pushto beherrschen, werden die Kinder intensiv betreuen. Die Regierung Pakistans schätzt, dass bereits vor der Krise 1,6 Millionen afghanische Flüchtlinge im Land lebten. Nun wird ein Zustrom von rund zwei Millionen weiteren Flüchtlingen erwartet. Die offizielle Grenze zwischen Afghanistan und Pakistan bleibt geschlossen, aber Schätzungen zufolge kommen zirka 1.000 Menschen pro Tag nach Pakistan. UN-Vertretungen und NGOs errichten neue Flüchtlingslager und treffen Hilfsmaßnahmen. Derzeit ist es den Afghanen nicht erlaubt, die Lager zu verlassen. Die SOS-Kinderdorf-Arbeit in Pakistan begann 1975, als der Gründer Hermann Gmeiner zum ersten Mal Dr. Attiya Inayatullah, den späteren Minister für Soziales und Frauenangelegenheiten, traf. Ein Pilotprojekt mit 15 Familienhäusern wurde 1977 in Lahore etabliert. Darauf folgte die Errichtung von SOS-Kinderdörfern in Dhodial, Rawalpindi, Faisalabad, Karachi and Sargodha sowie weiterführende Einrichtungen wie SOS-Jugendwohneinrichtungen, SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen und SOS-Berufsbildungszentren. Heute gibt es 24 SOS-Kinderdorf-Einrichtungen, die mehr als 800 Kinder und Jugendliche beheimaten und rund 5.000 bedürftigen Menschen Hilfe bieten.

sos-kinderdorf.de ]


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