Underworld
Back in reality: Underworld live im Colosseum...
Drei Jahre nach ihrem letzten Studioalbum und zwei Jahre nach der Veröffentlichung ihrer preisgekrönten DVD "Everything, Everything" erscheint nun das vierte Underworld-Album. Es heisst "A Hundred Days Off", und wenn es noch Fragen gab, ob es die Underworld- Jungs noch gibt: Hier werden sie beantwortet. Stärker und überzeugender denn je präsentieren karl Hyde und Rick Smith nach insgesamt zehn Jahren Dance- Erfahrung mal wieder ein Album mit Weltklasse.
Darren Emerson, Ihr DJ, ist inzwischen nicht mehr mit von der Partie, doch das stört nicht: Noch immer haben es die Jungs voll drauf, einen volle Halle zum Tanzen zu bewegen. Bei „A Hundred days Off“ staht der Spass im Vordergrund, sanfte Emotionen und Stimmungen machen genau den Unterscheid zwischen Dancemusik und Underworld aus. Ihre Texte flüstern sich in die Köpfe der Zuhörer, schicken die Gehirnströme auf Reisen und laden zu einem einmaligen Erlebnis der besonderen Art ein. Ob die Einsamkeit der Stadt oder die Fülle der Grossstadtliebe, Karls Texte enthalten alle Elemente, die zum mitleben verführen.
Ob funky Tech-Epos wie "Little Speaker" oder rassiger Motortechno-Groove wie bei "Dinosaur Adventure", die Jungs vergessen nie, dass auch die ruhige Seite in unserem Ohr Zuspruch braucht. So folgen auf solche harten Tech-Sounds liebevolle und warme Gegenstücke. In "Trim" erkennt man fast klassischer Folk-Blues, bei "Ess Gee" läuft uns ein Schaudern angenehm den Rücken runter.
<nina bludau>
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Underworld
[ colosseum ]
23.11.2002
beginn 21h
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