Zinoba
live in München
Wie beschreibt man Musik? Am besten eigentlich: gar nicht! Aber wer Zinoba nicht kennt, will ja einen Eindruck bekommen,
und so werden wir es versuchen. Sie machen Rock, mal bluesig, mal groovig und immer mit frischem Schwung. Schon als
sich Jan Plewka, Gesang, Stephan "Stoppel" Eggert, Schlagzeug, (beide früher "Selig") mit dem Erfolgsgitarristen Marco
Schmedtje im Februar 2003 zum ersten Mal mit ihrem Produzenten-Team Dinesh, sowie dem Percussionisten Pablo Escajola
und Bassist Dirk Ritz trafen, gab es nur eine musikalische Vorgabe. "Man soll dazu tanzen können", so Stoppel.
Das klingt gut, aber einem echten Hamburger kann das nicht reichen. Als antworteten prompt Jan und Marco: "Frauen
sollen dazu tanzen!". Es werden nicht nur Frauen tanzen, denn es fällt schwer bei den Songs ruhig stehen zu bleiben.
Das liegt an der Musik. Das liegt auch an den Gedanken, die frei durch die Luft schweben, weil die Texte sie anregen.
Mit Titeln wie "Seid was Ihr scheint" über "Der Hype" bis "Du kannst tun was du willst" tun sie, was fast schon
aus der Mode gekommen ist. Sie geben Anreize, vertonen schöne Ideen und kluge Sätze und untermalen die geistige
Leistung mit Ohrenschmaus erster Güte. Bei dem Song "Ein Tag" beispielsweise sagt Jan, es wäre "eine Bonnie &
Clyde-mäßige Pärchengeschichte", man hat Spas beim Zuhören und die Melodien hangelt sich im fröhlichsten
Southernrockstyle über brachiale Breaks, bevor man glücklich erschöpft aufhören darf mitzutanzen, weil der
Song zu Ende ist. Bei "Rand der Zeit" erklingt ein typischer Takt, altvertraut und immer gut zum mitmachen,
es geht gegen die freie Marktwirtschaft, aber nicht blöd, einfach nur mal hingeschaut. Ach was erzähl ich:
schauts euch an: am 8.12. im Backstage! Und lasst nicht nur die Mädels tanzen… <nina bludau>
die cds und mehr von zinoba gibt's [ hier ]
zinoba
[ backstage ]
wann: 08.12.2003
beginn: 21.30h
wieviel: vvk: 8.- ak: 10.-
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