das Tanzfestival der Münchner Szene. Im Frühjahr 2008 lud Festivalleiter Johannes Härtl anlässlich des 25. Jubiläums des Feierwerks unter dem Titel "zwanziginfünf" die freie Tanzszene ins Feierwerk. Alle sind gekommen: Tänzer, Choreographen – und vor allen Dingen das Publikum.
Deshalb präsentiert Härtl jetzt im Frühjahr 2009 eine Neuauflage. Große Namen wie Katja Wachter und Mika-Marie Heiß haben sich angekündigt, alte Hasen der Szene wie Michael Schmieder und Helmut Ott sind ebenso mit dabei wie Studenten der Iwanson Schule und die choreographische Nachwuchshoffnung Eva Svaneblom.
Der Festivaltitel ist für Härtl Programm: 20 Kurzchoreographien in 5 Tagen. U.a. ein Abend mit studentischem Tanztheater, ein Abend mit ehemaligen Teilnehmern des renommierten Stuttgarter Tanzwettbewerbes, sowie ein Abend der die Resultate der Kooperation der israelitischen Kultusgemeinde mit der Iwanson-Sixt-Stiftung präsentiert: "Genesis" und als Gäste aus Berlin die israelischen Tänzerinnen Or Yaniv und Meytal Blanaru.
Zur erwarten ist also ein spannendes Programm das kaleidoskopartig Einblicke in die ästhetische Vielseitigkeit der Münchner Szene gewährt: Experimentelles, Abstraktes, Dramatisches – vor allen Dingen aber Tanz!
Veranstalter Johannes Härtel hat sich in der Münchner Szene in den vergangenen Jahren als vielseitiger Generalist profiliert. Als Choreograph durch die Debütförderung der Stadt München und seinen Beitrag zum Festival DANCE 2008. Als Tänzer durch Engagements bei Carlos Cortizo und Katja Wachter sowie als Solist beim Stuttgarter Wettbewerb. Und schließlich als Initiator und Organisator der choreographischgen Werkstatt 'Stückchenweise' und des Szenefestivals 20_in_5.
Das Tanzfestival 20_in_5 wird ermöglicht durch die Bereitstellung von Infrastruktur und Proberaum der Iwanson-Sixt-Stiftung für zeitgenössischen Tanz.
Stückchenweise – zweimal im Jahr veranstalten wir diese Sprungbrettveranstaltung, die Tanzstudenten die Möglichkeit gibt, erste kurze choreographische Arbeiten öffentlich aufzuführen. Die einzelnen Stücke sind unter 5 Minuten und verzichten auf Dekor oder Bühnenbild. Es gilt also, sich auf das choreographische Thema 'Bewegung im Raum' zu konzentrieren.