Zwölf Alben hat Funny van Dannen bis heute veröffentlicht. Mit Songs wie „Als Willy Brandt Bundeskanzler war“, „Nana Mouskouri”, „Freundinnen” oder „Herzscheisse” bewegt sich der Sänger und Liedermacher gekonnt zwischen Komik und Melancholie. Vor allem in seinen Konzerten begeistert der Humanist mit Humor und Akustikgitarre ein stetig wachsendes Publikum.
Obwohl sich Funny van Dannen den gängigen Vermarktungsmechanismen bis heute weitestgehend verweigert und sich selbst als „widerwilliger Prominenter“ bezeichnet, schafften es seine letzten Buch- und CD-Veröffentlichungen regelmäßig in die Hitlisten. Mit seinen Lese- und Konzertreisen füllt der „grandiose Sänger und Vortragende, ein wahrer Dichter“ (3sat Kulturzeit) die Hallen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
2009 erschien mit „Saharasand“ sein letztes Studio-Album. Die anschließende Tournee war ebenso wie die Zusatzkonzerte im darauffolgenden Jahr in den meisten Städten komplett ausverkauft. Im November 2010 veröffentlichte Funny van Dannen mit dem Doppel-Live-Album „Meine vielleicht besten Lieder…“ einen Querschnitt seines Schaffens aus anderthalb Jahrzehnten.
Nach zwei Jahren erscheint im Frühjahr 2012, lange erwartet von Freunden und Fans, nun endlich wieder ein Longplayer mit neuen Liedern, schlicht „Fischsuppe“ betitelt.
Seit nunmehr sechzehn Jahren kennen die Fans ihren Funny, der nicht nur ausgesprochen amüsante sondern manchmal auch romantische Lieder schreibt und sie alleine mit seiner Gitarre spielt. Angefangen hat alles 1995 mit dem epochalen Debüt „Clubsongs“ und Hits wie „Gutes Tun“ , „Als Willy Brandt Bundeskanzlerwar“ oder „Naturfilme“. Einfach gestrickte Lieder im Lagerfeuerrhythmus mit teilweise grandiosen, meist sehr lustigen Texten, die amüsant und originell, einen manchmal fassungslos hinterliessen.
Immer schon ist der gelegentlich eigenwillige, ungewohnte Blick auf Alltägliches van Dannens Sache, wobei er auch, durchaus in der Tradition von Degenhardt & Co. stehend, alte Polit-Liedermachertugenden pflegt. Weniger anprangernd als die Altvorderen verbirgt der melancholische Romantiker Zeitkritik hinter mehr oder weniger sanfter Ironie. Wenn van Dannen in einem seiner besten Songs "Kapitalismus" einfach gesteht: "Ich will den Kapitalismus lieben, weil so vieles für ihn spricht, aber ich schaffe es nicht". Und auch das Thema 11. September ist bei ihm am besten aufgehoben: "Also ich hatte schon vor dem 11. September oft ein Scheissgefühl“
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