Borat
Kulturelle Lernung von Amreika um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen
Borat ist Kult! Schon vor den Start hat der Film für großes Aufsehen gesorgt. So ist z.B. die Regierung Kasachstans höchst unzufrieden über die unrühmliche Darstellung ihres Landes und diverse Vereine und Organisationen ärgern sich über Borats Äußerungen. Denn Borat ist rassistisch, antisemitisch und frauenfeindlich. Spricht man ihn darauf an, nimmt er es als Kompliment! In seiner neuen Rolle als Borat kann sich der britische Komiker Sacha Baron Cohen also noch mehr erlauben als damals die Kunstfigur Ali G., mit der er schon zu einem internationalen Star wurde. Jetzt ist er als dümmlich provinzieller Borat, der allerdings klare Ansichten hat, in den USA unterwegs, um für sein rückständiges Heimatland herauszufinden, wie die Amerikaner leben. Auf seiner Reise durch die Vereinigten Staaten lässt er keine Peinlichkeit aus und provoziert auf sein Gegenüber auf charmant-naive Weise immer wieder bis aufs Mark.
Doch eigentlich geht es nicht um Borat oder Kasachstan. Kasachstan ist in dem Film eher ein Phantasiestaat, der mit dem 'Original' hoffentlich nicht viel zu tun hat - bekannter dürfte aber nun Boarts Kasachstan sein! Borat selbst ist nur ein Werkzeug, um aus den Leuten das letzte herauszukitzeln. So ist der Film eigentlich eher die schonungslos britische Variante einer Michel Moore Doku. Denn Borat ist nicht nur peinlich, komisch und knallhart. Borat deckt auf und zeigt ein Amerika, das einen manchmal schaudern lässt. Versteckt hinter seiner Rolle, die er nicht nur im Film spielt, beweist Sacha Baron Cohen nicht nur großes komödiantisches und schauspielerisches Können, sondern auch Genialität, Fingerspitzengefühl und vor allem Mut. Sich im tiefsten Virginia vor ein Rodeopublikum zu stellen und die amerikanische Hymne zu verunglimpfen, kann schon mal mit einer Kugel im Kopf enden. Borat macht es trotzdem: Er bezeichnet Bush an der Pforte des Weissen Hauses als 'mächtigen Warlord', er fragt Feministinnen, ob es nicht ein Problem sei, dass ihr Gehirn kleiner wäre und zum förmlichen Dinner einer alten Südstaaten-Familie bringt er eine schwarze Prostituierte mit. Das ist alles so herrlich politisch unkorrekt und doch so komisch. Doch das entscheidende sind eben die Reaktionen der anderen. Sie entlarven die wahre Gesellschaft der USA. Und die stellt sich leider vielerorts schnell als homophob, antisemitisch, sexistisch und rassistisch dar. Somit ist 'Borat' nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich! Das man den Film gesehen haben muss, steht wohl außer Frage, aber man sollte, wenn möglich die OmU-Version ansehen!
infos über den film & trailer im internet: [ borat-derfilm.de ]
Kinostart: 02. November 2006
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Borat ist der Hammer! Ich hab nicht nur weggeschmissen vor lachen, sondern war auch echt von den Enthüllungen begeistert! Hoch lebe der britische Humor!
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Das ist echter Kult! Komisch, knallhart und einfach noch nie da gewesen! Sacha Baron Cohen ist mehr als nur ein genialer Komiker! Und er ist mutig!
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[ Diese Filmkritik weiterempfehlen ]genre: Komödie
länge: 85 min
Original: Borat
Darsteller:
Sacha Baron Cohen, Pamela Anderson, Ken Davitian,
Regie:
Larry Charles,
Drehuch:
Sacha Baron Cohen, Anthony Hines,
Drehjahr: 2006 FSK: 12
Starttermin: [ Offizielle Website ]
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