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Die Königin der Verdammten

Aaliyahs letzter Auftritt

königin der verdammten Acht Jahre ist es her, da lieh der damals in seiner Rollenwahl noch wesentlich risikobereitere Tom Cruise dem des bleichgesichtigen Blutsauger Lestat de Lioncourt sein Antlitz. Jetzt dienen die Vampir-Chroniken von Anne Rice zum zweiten Mal nach dem legendären "Interview mit einem Vampir" als Basis eines Kinofilms. Im Mittelpunkt steht auch diesmal wieder der selbstverliebte Lestat. Allerdings spielt ihn diesmal Stuart Townsend, und auch die gesamte Produktion erscheint wesentlich kleiner und weniger kostspielig. Bedauerlicherweise im letzten Viertel des Films auch wesentlich schwächer. Der bereits hinlänglich bekannte Lestat hat ein paar Jahrhunderte ausgeruht, um sich nun, begeistert von den Klängen des Metal Gothic, als Rockstar im heutigen London zu präsentieren. Der Vampir hat genug davon, nur verstohlen im Dunkeln der Nacht nach neuen Opfern zu spähen. Er will im Rampenlicht stehen, das funktioniert heutzutage am schnellsten als Rockstar. Keiner seiner Fans weiß, wie ernst sein Gefasel vom Leben als Untoter wirklich zu nehmen ist, keines seiner Groupies ahnt, wie schnell sich die lustvolle Nacht im Hotelzimmer in eine bluttriefende Orgie mit tödlichem Ausgang verwandeln wird. Lestat scheint am Ziel seiner Wünsche, wären da nicht seine neidischen Blutsverwandten und zwei Frauen, zwischen denen der Vampir sich hin- und hergerissen fühlt: Akasha (die jüngst tödlich verunglückte Soul-Sängerin Aaliyah) als die Urmutter des Bösen und die clevere Vampirforscherin Jesse (Marguerite Morgan) mit ihren frischen roten Apfelbäckchen.

königin der verdammten Michael Rymer inszenierte aus der Vorlage von Anne Rice im Gegensatz zum ersten Teil der Saga ein cooles, hypermodernes Gruselmärchen mit viel Dark Metal Musik. Die Atmosphäre ist durchwegs stimmig, morbide und düster. Das plüschige Barock und die muffigen Spitzenkragen von "Interview mit einem Vampir" sind in "Königin der Verdammten" einer postmodernen Coolness gewichen, die Musik klingt wie eine Mischung aus Nine Inch Nails und Marylin Manson. Stuart Townsend besitzt die physische Präsenz, als glaubwürdiger Rockstar durchzugehen, und auch das darstellerische Talent, um als Liebhaber und Revoluzzer zu überzeugen. Trotzdem verliert sich die Spannung leider gegen Ende des Films. Die bombastischen, mit Special Effects überladenen Kampfszenen der eifersüchtigen und machtgierigen Vampire untereinander wirken meistens nur albern und unausgegoren.

kinostart: 04. april 2002

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genre: Horrorfilm länge: 105 min Original: Queen of the Damned Darsteller: Stuart Townsend, Marguerite Moreau, Aaliyah, Die Königin der Verdammten Regie: Michael Rymer, Die Königin der Verdammten Drehuch: Scott Abbott, Drehjahr: 2002 FSK: 16 Starttermin: Offizielle Website ]

wo läuft der film in münchen? [ Die Königin der Verdammten im kinoprogramm ]

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<ug>

ein bisschen sehr düster und manchmal albern, aber Aaliyah war echt gut!

sys-co sagt:
e-bert sagt:

gute szenerien und vor allem ein geiler soundtrack!!




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