Kein Sex ist auch keine Lösung
Zeitsprung in die späten Achtziger
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Schon der Titel klingt wie eine unterdurchschnittliche TV-Eigenproduktion eines Privatsenders. Doch auch wenn diese Titel manchmal nichts Gutes verheißen - so schlecht wie 'Kein Sex ist auch keine Lösung' sind die Filme dann oftmals gar nicht.
Wobei man in diesem Fall gar nicht Regisseur Thorsten Wacker den größten Vorwurf machen muss. Der hat früher Werbefilme gedreht und erledigte auch diesen Auftrag mit der reklame-erforderlichen optischen Akkuratesse. Das Schlimmste an 'Kein Sex ist auch keine Lösung' sind gar nicht die schick arrangierten, aalglatten Fernsehbilder oder die zwar gut und passend besetzten aber sträflich unterforderten Darsteller. Das Schlimmste ist der belanglose Plot, die unausgegorene Handlung und die albernen Dialoge, und das alles gab's bereits in dem gleichnamigen, ähnlich unlustigen und in keiner Zeile originellen Frauenroman von Mia Morgowski. Auf das Konto der Autorin gehen weitere launige Werke mit Titeln wie 'Auf die Größe kommt es an' oder 'Die Nächste, bitte!', und wie die sanft anachronistischen Bücher erscheint die Adaption 'Kein Sex ist auch keine Lösung' wie ein Zeitsprung in die späten Achtziger. Mitten hinein ins reaktionäre Frauen- und Männerbild! Als Werbefritzen noch die Könige der Welt waren, als schnelle Autos noch als cool galten, Männer keine Windeln wechseln konnten und Frauen nur gut aussehen mussten.
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[ Diese Filmkritik weiterempfehlen ]genre: Komödie
länge: 109 min
Original: Kein Sex ist auch keine Lösung
Darsteller:
Stephan Luca, Marleen Lohse, Anna Thalbach,
Regie:
Torsten Wacker,
Drehuch:
Michael Gantenberg, Hartmut Block,
Drehjahr: 2011 FSK: 12
Starttermin: 01.12.2011 [ Offizielle Website ]
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