Aus Liebe zum Spiel
Baseball, die dritte!
billy
chapel (kevin costner) erlebt einen kathastrophalen tag. seit zwanzig
jahren ist er der star pitcher der detroit tigers. doch der besitzer
des teams hat die mannschaft verkauft und seine freundin jane (kelly
preston) will ohne ihn nach london ziehen. der wendepunkt
seines lebens scheint gekommen. "jetzt erstrecht!", denkt
er sich und beschließt, trotz aller zweifler und seiner angeschlagenen
gesundheit noch einmal aufs spielfeld zu gehen und es allen zu beweisen.
das spiel entwickelt sich zum vorgezogenen saisonfinle, und währenddessen
kann er noch einmal seine vergangenheit revue passieren lassen...
baseball
ist in deutschland leider kein volkssport. daher scheint es fraglich
ob gerde kevin costner, der ja mit seienen eigenen produktionen
das publikum bis zum koma langweilte, die hiesigen kinogänger
für diesen sport begeistern kann. doch er steht ja immerhin
nach filmen wie "annies männer" und "feld der
träume" schon zum dritten mal aktiv auf dem baseballplatz.
die regie übernahm sam raimi ("tanz der teufel"),
der eigentlich dem horrorgenre verhaftet ist, aber doch ein überraschend
eingängige romanadaption bastelte. wer einen blendend inszenierten
sportfilm à la "an jedem verdammten sonntag" erwartet
liegt falsch. kevin costner wird mit seiner eingeflochtenen liebesgeschichte
eher die weiblichen kinogänger ansprechen. taschentücher
nicht vergessen!
kinostart: 18. mai 2000
aus liebe zum spiel
besetzung: kevin costner, kelly preston, john c. reilly, vin scully,
steve lyons, carmine giovinanzzo, bill e. rogers...
regie: sam raimi
drehbuch: michael shaara, dana stevens
produzent: armyan bernstein, amy robinson
kamera: john bailey
schnitt: eric l. beason, arthur coburn
musik: basil poledouris
usa 1999 genre:
komödie/drama
verleih: uip
orginaltitel: for love of the game
länge: 138min.
<pg>
sportfilme sind einfach nicht mein ding, romanzen schon
eher aber nicht mit kevin costner! schade, der roman gibt's
wenigstens etwas mehr her!
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da war "an jedem verdammten sonntag" doch ein
ganz anderes kaliber. nichts für sportfilmfans, sondern
eher für leute die auf schnulzen stehen!
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