In den sechziger Jahren begann alles als US-Fernseh-Serie, die wegen ihrer günstigen Produktion heute recht komisch wirkt, aber auch deshalb zum absoluten Kult wurde. Zahlreiche Spielfilme folgten in den 70ern und 80ern bis dann in den 90ern die 'Next Generation' startete. Was soll man dem noch hinzufügen? Ganz einfach! Wie bei Star Wars kümmert man sich nun um die Anfänge - wie alles begann.
So erscheint hier der legendäre Kapitän der Enterprise James T. Kirk (Chris Pine) schon als jugendlicher Draufgänger, der sich als Frauenheld einen Namen macht und als Kneipenschläger auftritt. Das Leben seines heldenhaften Vaters ist ihm dabei weniger Inspiration, sondern eher eine Bürde. Erst als er Spock (Zachary Quinto) kennenlernt findet er in ihm (nach einigen Streitigkeiten) den Meister, der in ihm das Potenzial zum Strategen und Kapitän freilegt. Endlich treffen sie auch mit Dr. McCoy (Karl Urban) und Scotty (Simon Pegg) zusammen und aus den anfänglichen Spannungen erwächst ein großartiges Team. Gemeinsam können Sie sich in ihr erstes Abenteuer stürzen, in dem Romulaner Spocks Heimatplaneten Vulkan bedrohen...
Für diesen Film wurden alle Register gezogen. Mit den größten Star-Trek-Budget sorgt Regisseur J.J. Abrams ('Lost', 'Mission Impossible 3') für fulminante Action, wie sie bisher in den unendlichen Weiten unbekannt waren. Für die Crew hat er weitgehend unbekannte Gesichter verpflichtet, die aber durchaus das Potenzial zu neuen Kultfiguren haben. So gelingt es Abrams auch der Besatzung jeweils ganz eigene Charakterzüge mit zugeben, die die Handlung noch spannender machen. Diese Dynamik und diese eigenständigen Persönlichkeiten, die schon mal aneinander geraten sind neu. Und trotzdem fügen sie sich gut in die gesamte Star-Trek-Reihe ein und legen nachträglich eine spannende Grundlage für die ganze Serie. Auch für Nicht-Trekkies ist der Film durchaus sehenswert!