The day after Tomorrow
Apocalypse soon
Spätestens seit „Independace Day“ ist Regisseur Roland Emmerich Hollywoods Fachmann für Apokalypsen. Kompromisslos stampfte er schon damals die Wahrzeichen der USA ein. Seine jüngste Katastrophe ist allerdings hausgemacht. Der rasante Klimaumschwung verwandelt die Erde in kürzester Zeit in einen Kühlschrank voller Unwetter. Im Vergleich zu Emmerichs Szenarien wirken Filme wie „Twister“ harmlos wie ein Sommerregen. Hurricanes wüten in L.A., New York wird von einer gewaltigen Flutwelle überrollt und die US-Bürger beginnen über ihren selbst errichteten Zaun ins wärmere Mexiko zu fliehen...
Natürlich ist auch bei „The Day after tomorrow“ die obligatorische Liebesgeschichte mit dabei. Doch Emmerich geht es um den Kern der Geschichte. Der Film ist sozusagen seine Abrechnung mit der Bush-Regierung, die sich standhaft weigert das Klimaprotokoll von Kyoto zu unterzeichnen und lieber der Dritten Welt die Schuld am Treibhauseffekt zuweist. Doch neben den Spezial-Effekten des 125-Mio-Dollar-Werks sind auch die Schauspieler, allen voran Dennis Quaid, überzeugend. Ein Spektakel, das alles übertrifft, und doch auch einen Hauch Kritik an der derzeitigen Klimapolitik übt. Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW) stuft dem Streifen übrigens als "besonders wertvoll" ein.
infos über den film im internet: [ the-day-after-tomorrow.de ]
kinostart: 27. mai 2004
[ Diese Filmkritik weiterempfehlen ]genre: Action, Science-Fiction
länge: 132 min
Original: The Day After Tomorrow
Darsteller:
Dennis Quaid, Jake Gyllenhaal, Emmy Rossum,
Regie:
Roland Emmerich,
Drehuch:
Roland Emmerich,
Drehjahr: 2003 FSK: 12
Starttermin: [ Offizielle Website ]
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Ein gewaltiges Spektakel, alle achtung! Aber doch ein bisschen zu viel "Hollywood"!
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Geil! So krass ist die Welt noch nie untergegangen! Das zu toppen wird schwierig!
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