Verschollen
Insel solo
Chuck
Nolan (Tom Hanks) arbeitet als Manager bei einer Transportfirma. Rund um die Uhr
ist er auf Achse � nicht gerade zur Begeisterung seiner Verlobten Kelly (Helen
Hunt). Ihre gemeinsame Freizeit planen die beiden grunds�tzlich mit dem Kalender,
sogar an Weihnachten muss er sich in den n�chsten Flieger setzten. Aber am Silvestermorgen
wird er wieder zu Hause sein, verspricht Chuck. Doch daraus wird nichts. Sein
Flugzeug st�rzt �ber dem S�dpazifik ab. Obwohl man
seine Leiche nicht findet, wird Chuck nach einem Jahr f�r tot erkl�rt � doch er
hat als einziger die Katastrophe �berlebt und konnte sich auf eine kleine Insel
retten. Vier Jahre muss er dort bis zu seiner Rettung ausharren, gefangen in einem
Paradies, wie man es von Fototapeten kennt. F�r den an s�mtliche Segnungen der
Technik gew�hnten Chuck ist die Umstellung vom Manager mit Palmtop zum Einsiedler
auf Crusoes Spuren nicht einfach. Der energische Chuck ist es gew�hnt, Probleme
zu l�sen und geht auch diesen Schicksalsschlag systematisch an: Zuerst sammelt
er alle Pakete ein, die nach dem Ungl�ck an den K�sten der Insel angesp�lt werden.
Danach bastelt er sich aus Palmen ein Regendach und funktioniert seinen Wollpullover
zu Brauchbarerem um, erkundet die Insel und sucht nach Trinkwasser.Doch danach,
ganz allm�hlich, schleicht sich ein weitaus schwierigeres Problem in seinen Tagesablauf,
den er � den Umst�nden angemessen � schon wieder durchorganisiert hat: die qu�lende
Langeweile und Einsamkeit.
Kann
ein Film unterhaltsam sein, der zu gut Dreiviertel daraus besteht, dass man Tom
Hanks dabei zusieht, wie er schneewei�e Str�nde �rauf oder �runterl�uft und sich
mit einem Volleyball namens Wilson unterh�lt? Ein klares Ja. Robert Zemeckis schafft
das Kunstst�ck, eine Art Kammerspiel am S�dseestrand zu inszenieren, das gen�gend
Spannung bietet, um den Zuschauer zweieinhalb Stunden bei Laune zu halten. Das
liegt zum einen an dem klug konzipierten Drehbuch, das haupts�chlich der Frage
nachgeht, wie sich ein moderner Mann, der davon lebt, permanent mit der ganzen
Welt in Kontakt zu stehen, in v�lliger Isolation
verhalten w�rde. Zum zweiten an der souver�nen Regie von Zemeckis: Dass der mehr
kann, als man bisher annehmen wollte, beweist er schon bei der Inzenierung des
Flugzeugabsturzes. Dagegen nimmt sich ein Action-Katastrophenfilm wie Petersens
"Sturm" wie eine laue Brise aus. Drittens ist das Gelingen dieses gleichzeitig
hintergr�ndigen und bewegenden Films dem hervorragenden Tom Hanks zu verdanken:
Als Robinson der Neuzeit hat Hanks hier die M�glichkeit, die ganze Bandbreite
seines schauspielerischen K�nnens auszubreiten, und die ist wesentlich gr��er,
als er bisher in seinen bis auf "Philadelphia" meist harmlos-biederen Filmchen
zeigen konnte. Die �bersch�umende Freude (als es ihm endlich gelingt, mit ein
paar H�lzchen Feuer zu machen) oder die tiefste Verzweiflung (als die einzige
Taschenlampe ihren Geist aufgibt, und er nachts nicht mehr das Foto seiner Verlobten
ansehen kann) � man nimmt ihm alles ab. Und ist damit � wieder mal � einer der
hei�esten Tipps der diesj�hrigen Academy Award-Verleihung. W�re dann schon der
dritte Oscar � aber nie w�re er so verdient wie in diesem film.
infos über den film im internet: [ castawaymovie.com ]
kinostart: 11. januar 2001
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[ verschollen ]
verschollen
besetzung: tom hanks, Helen Hunt, Lari White, Nick Saercy, Michael Forest...
regie: Robert Zemeckis drehbuch:
William Broyles jr. produzent:
Tom Hanks, Steve Starkey, Jack Rapke
schnitt: Arthur Schmidt kamera:
Don Burgess usa 2000
genre: drama verleih: uip
orginaltitel: cast away
länge: 143min. [ mehr bei imdb ]
<ug>
toll inszeniert! ein grossartiges drehbuch! und auch tom hanks ist mehr als
überzeugend in dieser rolle!!
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dieser film ist nicht nur toll gemacht, auch die story ist packend und realistisch!
hut ab vor tom hanks!!
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