Ahnungslos holt der allein erziehende Journalist Will (Ryan Reynolds) seine Tochter von der Schule ab. Maya (Abigail Breslin) hatte zum ersten Mal Sexualkunde, und löchert den schockierten Vater mit der Frage nach seinen früheren Partnerinnen. Also beginnt Papa, aus dem Nähkästchen zu plaudern. Vor dem Hintergrund von Bill Clintons Ära als Präsident breitet Will der Tochter seine leicht veränderte und verklausulierte Beziehungsvita aus, und natürlich führt dies zu einem bislang verwehrten Happy End für den liebenswert-trotteligen Will.
Denn die Verquickung von Politik und Privatem, die sich anfangs spannend anlässt, verfolgt Regisseur Adam Brooks nicht allzu lange. Das Drehbuchkonstrukt, Tochter wie Zuschauer raten zu lassen, welche der drei beschriebenen Grazien nun die Ex-Frau ist, ist nicht ohne Reiz und unbedingt etwas Neues im Genre der braven 'Romantic Comedy'. Doch leider ist trotzdem viel zu schnell klar, welche Frau seine eigentliche Herzdame ist.