Barysphär
Bar und Atmosphäre
Im Oktober erst eröffnet, im Mai schon die Premieren-Feier von "Der Wixxer" ausgerichtet: innerhalb weniger Monate hat das Barysphär seinen Platz in der Münchner Restaurant- und Club-Szene gefunden und bestimmt. Und das zu recht. Denn was Filmstars begeistert, zieht auch die Münchner an. Das Baryshär ist anders: mit einer Mischung aus Restaurant, Bar und Club wird dem Besucher mehr geboten, als er im ersten Moment erwartet.
Das Restaurant liegt im Erdgeschoss, Bar- und Clubbereich befinden sich im Keller. Beide Ebenen bilden eine Einheit, was vor allem die Einrichtung deutlich macht. Sie ist komplett auf das Motto des "Food-Clubs" abgestimmt - Barysphär, das Erdinnere: Feuer, Erde und Wasser. Das Element des Feuers kommt im Restaurant in großen, gelben Lampenschirmen und braun-roten Säulen zum Ausdruck, die sich jeweils vom Boden bis zur Decke erstrecken. Auch die Bars auf beiden Ebenen sind feurig gelb beleuchtet und strahlen somit Wärme in den Raum. Das Erd-Element zeigt sich in den warmen Farben - rot-braune Wände, goldenen Verzierungen, braune Lederstühle und -sofas. Das Element des Wassers findet sich im Club in der blau-roten Wasserwand wieder, die vor allem dann zur Geltung kommt, wenn es draußen ganz dunkel ist.
Die Idee für den Foodclub hatten die beiden Geschäftsführer Thomas Forkel und Wolfgang Niederdorfer gemeinsam, als sie sich das Gebäude in der Tumblinger Straße vor gut einem Jahr angeschaut haben. Sie kennen sich seit mehr als sieben Jahren aus dem Barfly - Wolfgang Niederdorfers zweitem Standbein - und haben mit dem Barysphär festgestellt, dass sich die Feinkost- bestens mit der Ausgeh-Branche vereinen lässt. Die Gäste sehen das genauso - die 100 Plätze im Restaurant sind immer voll, also auf jeden Fall reservieren.
Betritt der Besucher das Baryshär, erwartet ihn im Erdgeschoss ein klassisches Restaurant mit gedeckten Tischen und einer langen Bar. Doch der Blick in die Speisekarte verrät: das Essen ist alles andere als klassisch. Zwischen verschiedenen Fleisch-Varianten wird man überrascht von exotischen Gerichten wie warmem Oktopussalat, Aligatorenspießen oder Filet vom Papageienfisch. Spezialität des Hauses ist zum einen alles vom Grill, zum anderen die berühmte Eigenkreation des "Soulfood-Tower", ein Turm aus Vorspeisen gebaut. Der drehbare Turm aus Holz existiert in verschiedenen Größen - von drei bis neun Vorspeisen ist alles zu haben. Die Idee hat Wolfgang Niederdorfer aus Ibiza mitgebracht, inspiriert durch die unzähligen Tapas-Bars dort. Den "Tower" hat er gemeinsam mit Thomas Forkel entworfen. Gefüllt werden die kleinen Schälchen mit amerikanisch-asiatisch-inspirierten Gerichten, die der amerikanische Chefkoch Tyrone in der offenen Küche an der Kopfseite des Restaurants zubereitet.
Wer allerdings nicht so viel Hunger mitbringt, kann sich auch gemütlich an der Bar niederlassen und sein Getränk aus einer bemerkenswert großen Anzahl von Bieren, Cocktails, Whiskies und anderem auswählen.
Schließlich gestärkt braucht man gar nicht weit gehen, um in die Clubatmosphäre einzutauchen - genau genommen eine Treppe abwärts. Dort wird der Besucher von einem langen Flur aus Naturstein erwartet, von dem ursprünglich einzelne Kellerabteile abgingen. Heute sind diese aufgebrochen und mit Bar-Tischen und dunklen Ledersofas dekoriert, die schon vor 23 Uhr reichlich besetzt sind. Auf der rechten Seite erstreckt sich die Bar, dahinter die Wasserwand. Die Wände sind mit großen Porträt-Bildern geschmückt, einige Wandlöcher mit Spiegeln verkleidet, die den Raum größer und geheimnisvoll wirken lassen. Besonders interessant: in den neuen Stein- und Holzboden sind große Löcher geschlagen worden. Durch Glasscheiben kann der Besucher nun das alte Stein-Fundament sehen - entweder leer oder mit Campagner-Flaschen aufgefüllt. Wer Glück oder reserviert hat, kann einen der 80 Sitzplätze ergattern, die es im Bar- und Clubbereich gibt. Ansonsten macht man es sich im Stehen gemütlich und bewegt sich schon bald rhythmisch zur Musik, denn von Dienstag bis Samstag ist immer ein Live-DJ vor Ort, der alles spielt, was das House-Herz begehrt. Mit ein bisschen Glück bekommt man auch mal einen der Geschäftsführer als DJ zu Gesicht.
Und ab Juni ist endlich auch noch für die perfekte Abkühlung gesorgt, denn da wird das Barysphär seine Terasse eröffnen. Spätestens dann ist wirklich für jeden Geschmack etwas geboten.
Barysphaer
tel. 089 / 76775021 (ab 17h)
Adresse: Tumblingerstr.36
80337 München - Lehel
[ stadtplan ]
[ mvv ]
[ barysphaer.de ]
[ info@barysphaer.de ]
So-Mi: 18-1h, Do 18-4h, Fr-Sa 18-4h
küche bis 24h
Bier (0,33): 2,90 (Restaurant) - 3,90 (Club)
Cocktails 8-9,50 (18-20h die 1/2)
publikum: 20-50
parkplatzfaktor gut im Viehhof um die Ecke
sitzplatzfaktor nur mit Reservierung
singlefaktor im Restaurant unwichtig, im Club gut
<Pia Dangelmayer>
Hier gibt es geniales Essen, super House und die richtigen Leute. Da bleibe ich gleich den ganzen Abend!
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Ziemlich cool, aber ein bisschen zu schick für mich. Im normalen Outfit komme ich wohl kaum am Türsteher vorbei.
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