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Schottland erfahren

Mit dem Auto in den Norden Großbritanniens

Panorama Highlander, Maria Stuart, James Bond ‚Skyfall‘, Outlander, Harry Potter und unzählige andere Blockbuster nutzen die Schönheit der schottischen Highlands als Filmkulisse.
Berge, Seen und unbeschreibliche Landschaften – dafür ist Schottland berühmt.
Doch nicht nur die Highlands mit den Lochs, Glens und Bens prägen das kleine Land im Norden Großbritanniens. Es sind auch die Inseln im Westen und Norden, die Küste mit den unendlichen Stränden im Osten zwischen Inverness und Aberdeen und die alten Städte und Schlösser, die Schottland zum Trendziel 2020 machen. Wir haben es bereits im August 2019 für euch erkundet.

Die Hauptstadt Edinburgh im Südosten ist zwar keine sehr große, aber mit Sicherheit eine der kulturell interessantesten Städte in Europa. Jedes Jahr im August findet hier das weltweit größte Kulturfestival 'Fringe' statt. Für drei Wochen verwandelt sich die ganze Stadt und insbesondere die mittelalterliche Highstreet vor dem Schloss in eine pulsierende, chaotische Bühne für Kleinkunst und Comedy aller Art. Doch auch das 75 Kilometer westlich gelegene Glasgow punktet mit interessanten Museen und moderner Architektur. Von dort ist es nur einen Katzensprung an den Loch Lomond im Trossach National Park, der für die Seele der Schotten fast so wichtig ist wie William Wallace oder Whiskey.

Panorama Fährt man entlang des Loch Lomond auf der A82 weiter Richtung Norden erreicht man die Highlands. Diese magische Landschaft präsentiert sich, ganz nach Laune, bei strahlendem Sonnenschein als lieblich-grüne, sanfte Hügellandschaft und bei Regen und Nebel als raues, schroffes Felsengebirge, wobei sich der Wechsel oft innerhalb nur weniger Minuten vollziehen kann und man daher immer einen Regenschirm bei sich tragen sollte!
Am Fuße des Ben Nevis, dem höchsten Berg Schottlands, liegt Fort Williams. Von hier aus kann man mit dem Hogwarts Express nach Mallaig fahren und passiert dabei das bekannte Glennfinan Viaduct.
Und was darf auf keiner Schottlandtour fehlen? Natürlich: Nessi jagen.... also weiter Richtung Loch Ness und dann hinauf nach Inverness.
Die Gegend Rund um Inverness ist bestens geeignet um Delphine zu beobachten.
Leider haben wir nicht die Zeit, auch den Norden Schottlands mit der Isle of Man und Isle of Skye zu erkunden und so setzen wir unsere Reise Richtung Osten nach Aberdeen fort.
An der sanften Küste im Nordosten kann man gut nachvollziehen, wie hier der Golfsport geradezu erfunden werden musste!
Zwischen Inverness und Aberdeen liegen auch einige der besten Destillerien und die meisten kann man besichtigen. So auch die Royal Lochnagar Destillerien direkt neben Schloss Balmoral, welches im Nationalpark Cairngorms liegt. Die Royal Tour durch die Destillerie entschädigt uns dann auch dafür, dass wir Balmoral nicht besichtigen können, da ja die Queen ihren Sommerurlaub hier verbringt. Natürlich! Wie dumm von uns!

Panorama Die nur wenige Kilometer südlich von Aberdeen gelegene Ruine von Dunnottar Castle, einst die sicherste Burg Schottlands, wird uns aber wohl am eindruckvollsten von all den unzähligen Highligts in Erinnerung bleiben.

Die Strecken in Schottland sind nicht wirklich weit und alle erwähnten und nicht erwähnten Sehenswürdigkeiten liegen nah beisammen.
So empfiehlt es sich, trotz Linksverkehr, mit dem Auto unterwegs zu sein, um das Land ausgiebig zu ‚erfahren‘.
Panorama Und da Schottland eines der wenigen Länder ist in denen man noch ‚wild campen‘ darf, wollten wir die Gelegenheit nutzen, ein paar Nächte in der Natur zu verbringen. Allerdings sollte man bei der Planung bedenken, dass es hier auch im August empfindlich kühl werden kann und so war unser mitgebrachter Gasherd deutlich öfter im Einsatz, um uns einen warmen Tee zu kochen, als unser Zelt. Bei unter 10 Grad und Dauerregen bevorzugen wir dann doch ein spontan gebuchtes Hotelbett statt Schlafsack und Isomatte.

Eine Campingausrüstung für eine vierköpfige Familie im Flieger zu transportieren ist natürlich Quatsch und ohnehin sind die Leihwägen in Schottland relativ teuer. Aber glücklicherweise gibt es eine umweltfreundliche und erlebnisreiche Alternativen Schottland zu erreichen: mit der Fähre von Amsterdam nach Newcastle im Norden Englands!
Panorama So kann man in einer 6 stündigen Autofahrt mit der Familie von München aus abends Amsterdam erreichen und in dieser ohnehin immer sehenswerten Stadt einen schönen Abend und einen Folgetag mit Sightseeing verbringen, um dann am nächsten Abend rechtzeitig die Fähre von DFDS zu besteigen. Das Entertainment an Bord der Fähren macht die Überfahrt aber schon fast zu einer Minikreuzfahrt: Für unser Abendessen reservieren wir einen tollen Tisch am Fenster im exklusiven à-la-carte Restaurant North Sea Bistro, wobei Familien mit jüngeren Kids das Büffet-Restaurant Explorer‘s Kitchen bevorzugen. Nach dem Essen heißt es für die Jungs 'ab ins Kino' und wir genehmigen uns einen Drink im Nachtclub mit Live-Musik und Animation. Ein Casino mit professionellem Croupier, eine Spielhalle und auch ein Kinderclub lassen keine Langeweile aufkommen. Auf der Rückfahrt wird sogar ein toller Info-Abend der Tierschutzorganisation ORCA über die Wale und Delfine in der Nordsee mit anschließender Beobachtung der Tiere angeboten. Für unsere Söhne ein absolutes Highlight der Reise!
Die Nacht verbringt man in zweckmäßigen, aber hübschen und sehr sauberen Zwei- oder Vierbett-Kabinen und erreicht morgens gut Ausgeruht Newcastle in Nordengland.

PanoramaAuf dem Weg nach Edinburgh kann man dann sogar noch einen Stopp in Alnwick einlegen. Auch Alnwick Castle und seine Gärten dienten als Drehort für einige Folgen in Downtown Abbey und Harry Potter und ist somit der perfekte Auftakt oder Abschluss für die Tour durch Schottland.

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